Dienstag, 28. März 2017

Leipziger Buchmesse ich komme – der Donnerstag (2017)



Endlich war es soweit und es ging so gegen halb sieben auf Richtung Leipzig. Eigentlich erst Richtung Pension. So gegen neun sind wir (meine Mutter und ich) dann dort auch gelandet und haben erst mal die Koffer ins Zimmer gebracht.
Doch dann ging es endlich Richtung Mees. Dort angekommen, parkten wir dann wie immer an Halle 5. Beim Eingang kam dann die erste Ernüchterung. Meine Pressekarte wurde nicht angenommen, das Gerät erkannte diese nicht oder die Technik funktionierte nicht. Die gute Dame am Einlass meinte, ich solle ganz um das Gebäude rum gehen zur Halle ein um mich freischalten zu lassen. Die Treppe runter, zur glashalle und dann dort hin zum Pressezentrum. Gesagt, getan, aber dort wurde ich abgewiesen, denn ich konnte ja nicht durch die Hallen. Ich solle doch bitte die Treppe rauf Richtung Halle 5 hin zur Halle 1. Wie bitte jetzt? Ich kam gerade von dort. Langsam wurde ich schon ein wenig wütend. Dort wieder am Eingang angekommen, sagte mir der Sicherheitsbeamte, ich solle an der Hauptstraße außerhalb des Geländes zum Pressezentrum. Boah, ich wütend aus dem Messegelände gestapft an der Hauptstraße entlang zum Pressezentrum. Endlich durfte ich dann wieder aus Gelände und meine Karte freischalten lassen. Zum Glück waren die Mitarbeiter alle sehr freundlich und so verrauchte meine Wut gleich.
In Halle 1 – wo ich dran vorbei musste, waren schon ein paar Mangas und Cosplayer. Doch mich interessieren hauptsächlich die andere Hallen. Und so ging es erst einmal in Halle 5.
An dem Tag hatte ich mir nicht viele Termine gemacht und so schlenderte ich mehr oder weniger durch die Hallen und lies mich treiben. Dabei traf ich viele nette Bekannte. Als erstes traf ich auf Andreas M. Sturm, der sich sehr freute mich zu sehen.  Inzwischen gibt es schon den dritten Band von der Reihe Giftmorde. Ich gestand Andreas, das ich noch nicht den zweiten Teil gelesen habe. 

Nach einer netten Plauderei ging es weiter und ich stoß auf Jens von Wannenbuch.de Auch er freute sich sehr und wir plauderten ein wenig. Leider war ständig was am Stand los und so zog ich weiter.   
Und dann hörte ich auf einmal: Da kommt mein Engel! Ich drehte mich um und kein andere als Mario Worm stand vor mir. Ich habe Mario letztes Jahr kennengelernt, wo er mir dann erzählte, er habe das Schreiben am Bügeltisch begonnen. Und nun hat er einen Verlag - den Primär Verlag.  Auch mit dem Autor von "Zwei Bründer, zwei Kriege" kam ich ins Gespräch. Wolfgang Wiedland guckte zwar immer ein wenig grummelig, ist aber ein sehr netter, der auch lachen kann! Vielen Dank für das Buch!

 Lange haben wir an diesen Donnerstag mit einander geredet. Dann war es auch fast schon so weit, zu meinen Gewinn zu gehen, die Buchvorstellung von „Selfie“ von Jussi Adler Olsen. Eine Handvoll ausgewählter Zuhörer nahmen bei …. Platz und lauschten den Worten von dem Autor. (Bericht von davon folgt separat). Am Ende bekam jeder das Buch „Selfies“ als Leseexemplar und durfte sich dieses signieren lassen. Ich fragte ihn dann, als ich an der Reihe war, ob er sich noch daran erinnert könnte, vor ca. 4-5 Jahren eine Lesung in Schweinfurt in der Buchhandlung Vogel gehabt hatte. Ja,
 
sagte er, das sei aber schon länger her und freute sich, dass wir uns wieder gesehen haben. Denn ein bisschen konnte er sich an mich noch erinnern. 

Dann ging es wieder  - müde und glücklich ab Richtung Pension. Im Nachhinein fand ich diesen Donnerstag auf der Buchmesse diesmal echt anstrengend. Auch weil für einen Donnerstag diesmal viele Leute da waren und es gar nicht so ruhig in den Gängen war, wie an sonst einen Donnerstag. Eigentlich bin ich an dem Tag fast nur in Halle 3 und 5 gewesen. Und ich habe festgestellt, dass ich bei einen Messebesuch eigentlich viel zu wenig trinke und esse. Aber alles ist teilweise so aufregend, dass ich das einfach vergesse und auch kein Hungergefühl spüre.

Kommentare:

  1. Huhu!

    Na, das war ja kein guter Start, schön, dass es danach doch gut weiterging. :-)

    LG,
    Mikka

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