Donnerstag, 4. Mai 2017

Katzenbücher - leben als Personal!

Haustiere sind beliebt. Und eine Studie besagt, das Katzen die beliebtesten Haustiere sind  gegenüber Hunde. Ich sage ehrlich, das interessiert mich eigentlich nicht, denn ich mag beides Hund und Katze.
Aber ich muss ehrlich gestehen, ich besitze eindeutig mehr Katzenbücher als Hundebücher. Tja, warum? Keine Ahnung!
Außerdem weiß ja jeder Hunde- oder Katzenbesitzer das mit dem Herrchen und Personal.
Nunja, wie auch immer, jedenfalls möchte ich ein paar Katzenbücher hier vorstellen, die für mich besonders lesenswert sind.
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Zum Beispiel die Bücher von Cleveland Amory:"Die Katze, die zu Weihnachten kam" und "Die Katze namens Eisbär" sind nur zwei davon.

Inhalt: Amory Cleveland ist ein engagierter Tierschützer, aber doch irgendwie eigenbrötlerisch und griesgrämig. Doch genau am Weihnachtsabend nimmt er eine verlorene, heruntergekommen Katze bei sich auf. Und nach und nach erobert die kleine Katze das Haus, aber auch das Herz des Griesgrams.                                                         

"Die kleine Katze ist geblieben - im Haus und im Herz von Amory. Sie hört inzwischen auf den Namen Eisbär und hat so ihren Eigensinn - genauso wie der Autor. Es kommt oft zu einigen Machtkämpfen, aber trotzdem mag Amory seinen Eisbär nicht mehr missen."

Zwei bezaubernde Katzenbücher, die viel Wahrheit in den Eigenarten von Katzen haben. Jedenfalls bewahrheitet sich das mit dem Personal hier. Liebenswert geschrieben und regt zum Schmunzeln an. Und wer Katzen hat, nickt oft hier zustimmend. Die Art, wie diese beiden Bücher geschrieben sind, sind für mich deshalb besonders lesenswert.

 Von einen ganz anderen Autor gibt es so ein ähnliches Buch. Ein Katzenfan wider Willen. "Das Kätzchen , das aus dem Regen kam" ist voll mein Geschmack. Wie sagt der Autor: Hätte das Kätzchen mich nicht angelächelt, ich hätte ihm vielleicht widerstehen können..."

Deric Longden ist eigentlich kein Katzenliebhaber, aber als er Thermal erst in die Arme schloss, wartete das Herz nicht lange. Thermal sorgt im Alltag des Autors für allerlei Aufregung und beschert naklar kleine Unglücke, aber auch große Freuden. Der Kater erfriert fast im Kühlschrank, wärmt sich dann am Faxgerät und übersteht mit der neuen Familie turbulente und vergnügliche Abenteuer..

Wie heißt es doch so schön? Katzen suchen sich ihre Besitzer selber aus!! Das stimmt bei den drei genannten Büchern. Und deswegen sind sie für mich besonders lesenswert.


Aber nicht nur die zwei. Auch ein paar Bücher von Andrea Schacht sind für mich was besonderes. Eigentlich bin ich nicht so ein Fan von dieser Autorin, denn oft sind die Bücher recht oberflächlich und gefallen mir gar nicht. Aber vier Bücher kann ich empfehlen, denn da hat sie Tiefe reingebracht in die Geschichten.

"Die Katze und der Weihnachtsengel" zum Beispiel. Es geht um einen vorlauten Engel (vielleicht mag ich deswegen ja schon die Geschichte) und Katzen, die nicht singen können. Malachi  ist aus dem Engelschor geworfen worden, weil er immer wieder aus der Reihe tanzt. Er stürzt auf Erden, bringt einen Zug zum Stehen und trifft Pippin, den übergewichtigen Kater auf der Flucht. Mit einer älteren Dame planen die drei ihr eigenes Weihnachtsfest."

Witzig ist diese Geschichte vom übergewichtigen Kater und dem frechen Engel. Aber auch einen gewissen Zauber verbirgt das Buch. Man muss es lesen, um es zu verstehen. Ich kann es einfach nicht erklären. Deshalb ist das Buch "Die Katze und der Weihnachtsengel" für mich besonders lesenswert.


Genauso geht es mir mit "Das doppelte Weihnachtskätzchen" Wie man weiß, sind viele Katzen ja super bequem. Doch was passiert, wenn man als bequemlichkeitsliebender Schmusekater in einem chaotischen Studentenhaushalt landet? Oder andersrum, als freiheitsliebendes Wildfang Kätzchen bei einem allzu anhänglichen älteren Herren?  Maunzi und Silky beschließen das in einer mondhellen Nacht am Goldfischteich auszuprobieren. Beide sehen aus wie Zwillinge.

Auch hier ist die Geschichte sehr amüsant und witzig. Und weil sie halt an Weihnachten spielt, ist ein gewisser Zauber auch dabei. Das macht es besonders lesenswert.


Und wieder geht es um Weihnachten und Katzen. "Die Katze, die im Christbaum saß"  Hier sind es gleich 9 bezaubernde Geschichten um Katzen und dem Fest. Andrea Schacht erzählt hier  von den Überraschungen, die an diesen Tagen die Katzen für die Menschen bereithalten. Katzen sind z. B Sendboten des Himmels, die für den erkrankten Weihnachtsmann einspringen oder dafür sorgen, das die Engel die richtige Musik machen. Und sie wissen mit ziemlicher Sicherheit: Weihnachten ohne sie wäre nur halb so schön.


Ein trauriges Buch ist von Andrea Schacht auch dabei. "Der Tag mit Tiger" erzählt von einen Kater und deren Kater. Anne kommt nach Hause und findet ihren Kater Tiger verletzt vor. Offenbar ist er angefahren worden und der Tierarzt kann ihm nicht mehr helfen. Es wird eine lange Nacht, denn Anne wacht am Lager ihres Lieblings. Und dann findet sie sich wieder in eine wunderbare Katzenwelt mit vielen unglaublichen Abenteuer.

Warum das Buch für mich besonders lesenswert ist? Weil es traurig ist und jeder schon - zumindest als Tierbesitzer - in dieser Situation war. Auswegslos und doch hoffnungsvoll. Und irgendwie wird am Ende doch alles gut - oder auch nicht ,aber man kann loslassen. Und genau das fällt uns Tierliebhabern so oft schwer. Auch bei diesen Buch. Es zeigt, das der Tod nicht alles ist, das es viel mehr gibt und das Katzen (oder alle geliebten Haustiere) auch danke sagen können. Mir sind oft die Tränen gekommen und ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Denn irgendwie fällt es dann doch oft einen leichter, ein Tier gehen zu lassen, obwohl es nie leicht ist. Und das macht dieses Buch 
besonders lesenswert.




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