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Dienstag, 22. Oktober 2019

Es geht los, auf zur Frankfurter Buchmesse (2019)


So kurz nach 7 startete ich endlich auf zur Frankfurter Buchmesse (FBM). Gute 2,5 Stunden Fahrt lagen vor mir. Ich hatte auch soweit freie Fahrt bis auf drei kleine Staus. Und zwar kam ich in Würzburg voll in den Berufsverkehr und am Offenbacher Kreuz war auch ein kleiner. Was mich ein wenig mehr geärgert hatte, war das kurz vor der Abfahrt Frankfurt Rebstock, so 3 – 4 KM in der Baustelle ein doch wohl schwererer Unfall war. Naja, durch den kam ich dann halt auch. Angekommen im Parkhaus Rebstock ging es zum Pendelbus und dann endlich war es soweit. Die heiligen Hallen. Ich hatte ja im Vorfeld schon mir überlegt, wen ich alles besuche. Aber ansonsten hatte ich gar keine Termine und Pläne. Ich gestehe, ich bin diesmal so völlig unvorbereitet zur Messe gefahren und hab sogar erst am Dienstagnachmittag das Packen angefangen.
Mir fehlte einfach dieses Jahr die Lust!!
Nun gut, in den Hallen machte ich mich auf und fing einfach an, zu schlendern, Von Gang zu Gang von Halle zu halle. Und eben da traf ich auch liebe Freunde und Bekannte, die ich mit großem Hallo begrüßte. Trotzdem, dieses wohlige Buchmessefeeling stellte sich immer noch nicht so recht ein.
Gleich zu Beginn kam ich an dem Merlin Bookshop Verlag Stand  undVerlagsleiter Dietmar Noss und seiner Frau Ilona Noss, besser bekannt unter dem Pseudonym  Lisa Skydla vorbei und kam mit ihnen ins Gespräch. Gerade bei einem bestimmten Thema haben wir uns echt reingequatscht und ich sag Euch, es war sehr interessant. So plante ich, dass ich am Samstag für einen kurzen Termin doch noch mal kurz hier vorbeischaue und danach aber gleich nach Fürth fahren wollte.
Aber es hat auch Vorteile, wenn man ohne Plan und Termin durch die Hallen streift. Ja, man verpasst vieles, aber man lernt auch vieles neue kennen.
Da war der Stand von Servus Verlag. Als ich dort ankam, war ich so was von begeistert, denn dieser Stand war mit so viel Liebe und Freude aufgebaut. Man dachte, man sitzt in einer kleinen Berghütte und sogar die Kühe vor dem Fenster waren vorhanden. Ich liebte diesen Stand von Anfang an und wollte gar nicht mehr weiter. So einladen. Und die Standmitarbeiter sind ja so was von nett und freundlich gewesen.  Ich finde es schön, dass es solchen liebevollen Stand auch auf der Buchmesse gibt, wo man hinkommt und sich gleich sauwohl fühlt.
Auch ein neuer Stand habe ich kennengelernt und zwar den von Iris Antoniett Irian. Ich kam an ihren Stand vorbei und sie sprach mich an, ob ich nicht Lust habe, an einem Märchenbuche mitzuwirken. Naja, dachte ich wieso nicht. Und so kamen wir ins Gespräch und ich denke, wir waren gleich auf einer Wellenlänge. So eine nette liebe Person, die Iris. Worum es genau geht bei Iris, schreibe ich in einen gesonderten Post! Jedenfalls geht es um ein Märli (schweizerisch für Märchen), wo jeder Messebesucher seinen Teil dazu beiträgt und das am Sonntag versteigert werden sollte zu einem guten Zweck.




Beim weiteren Schlendern bin ich auf einen interessanten Verlagstand gekommen, wo man virtuell an einem Glücksrad drehen konnte. Gesagt getan, ich habe auf75% gedreht und durfte mir dann ein Buch für 75 % günstiger aussuchen. Es gab zwei Bücher:
Gefährliche Wahrheit“ und Gebrauchsanleitung für Schatzi.
Ich wählte letzteres 😊. Eddi West, so der Autor und ich kamen dann richtig gut ins quatschen und haben lange über gewisse Dinge geredet, was sehr interessant war. Ein sehr netter, interessanter Mensch.

Dieser Messemittwoch ging recht schnell vorbei und naja, ich war mehr oder weniger zufrieden. Jedenfalls haben sich Jens von Wannenbuch, Andreas und Sandra Thomas von Edition Krimi und Gerd vom mainbook Verlag sehr gefreut, dass ich wieder dabei bin. Ja, und auch ich habe mich gefreut, die lieben Freunde wiederzusehen. Übrigens ist Sandra Thomas auch Verlegerin beim Dryas Verlag.
Und einige schöne neue Bekanntschaften gemacht zu haben.
In der Pension angekommen machte ich es mir gemütlich und lies den Tag ruhig ausklingen. Und hab nochmals so ein wenig über diesen Messebesuch nachgedacht und bin trotzdem irgendwo ein wenig „depressiv“ gewesen. Nun gut, dachte ich mir, lässt du einfach mal den zweiten Tag auf dich zukommen, Ohne Termine und ohne Pläne.

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