Interviews

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Dienstag, 22. Oktober 2019

Schon zu Ende


Heute war mein Abschiedrunde angesagt. Denn das erste Mal seit meinen Messebesuchen wollte ich dieses Jahr nur bis Freitag dableiben.
Also ging es morgens los, mit der S-Bahn, weil ich ja erst am Samstag gemütlich losfahren wollte und nicht am Freitag mit Stress. Außerdem war ja abends die #booksmeetspizza Party angesagt.
Viel gibt es von Freitag tagsüber nicht zu berichten. Eben meine Abschiedsrunde, mit der Zusage, dass man sich bestimmt auf der Leipziger Buchmesse wieder sieht oder eben nächstes Jahr auf der Frankfurter.  Auch den Eifel Verlag konnte ich heute in Ruhe besuchen und endlich mit den Verlagsmitarbeitern ein wenig plaudern.
 Und wieder habe ich ein paar Stände entdeckte, die ich noch nicht so gesehen habe (boah, was habe ich die letzten zwei Tage gemacht *Grübel*)
 Da war z. B. die Schweitzer Künstlerin und Malerin PiroskaSzönye mit ihren „Brotbuch“. Eine interessante Persönlichkeit. Von Ihr stammt auch das KochKunstPhilosophiePoesieBuch "Heidi und Friends". Wir zwei plauderten sehr lange miteinander und sie erzähltem mir von ihren Projekten und ihrer Kunst.

Kurz vor 18 Uhr dachte ich, okay, nun macht Du dich jetzt mal langsam auf zum Hotel Ibis, wo die Party stattfinden sollte.
biberundbutzemannIch und mein Orientierungssind. Eigentlich ist dieses Hotel gleich beim Parkhaus Rebstock, doch ich irrte erst einmalrum 😊. Dann aber hatte ich es gefunden und da diese erst um 20 Uhr losging, setzte ich mich noch ein wenig in Foyer. Alsbald kamen weitere Blogger und so ging ich mit denen in den Raum, wo dieses Treffen stattfinden sollte. Nach und nach trudelten auch Autoren, Verlagsmitarbeiter und Co. ein und dann ging es schon los.
Erst stellten sich die einzelnen Autoren und Verlagsmitarbeiter vor. Teilweise recht ernst und sachlich, anderseits wieder total lustig, wie de beiden vom Chaos Pony Verlag.  Danach ging es los, Pizza essen. Okey, die war jetzt nicht der Burner, aber naja, es gibt schlimmeres. Jens von Wannenbuch war ja der Hauptorganisator und ich finde, für das erste Mal hast er es super gemacht und für die „leckere“ Pizza kann er ja nun wirklich nichts dafür. Doch, ich muss den Jens loben, er hat es gut gemacht. Nach dem leckeren Pizzaschmaus kam es zu gemütlichen Gesprächen und Austausch zwischen Blogger und Autoren /Verlagsmitarbeiter. Da muss ich übrigens auch mal einen großen Dank aussprechen für die schöne Goodie Taschen und die ganzen Bücher, die diese Leute bereitgestellt haben!! Chapeau!!
Also ich muss sagen, die booksmeetspizza Party ist gelungen, auch wenn nicht alles perfekt war. Aber hey, perfekt kann jeder. Wer nun alles dabei war, kommt in einen gesonderten kleinen Bericht.

Der zweite Tag


Auch heute ging es ohne Plan und Termin zur Buchmesse. Und diesmal schlenderte Ich wieder durch die hallen und Gänge. Trotzdem war es anders, denn ich entdeckte wieder einiges neue. Stände, die ich am Vortag nicht gesehen habe. Die neu waren.
So z. B. den Stand von Heike Adami und Cara de Winter. Beide sind Autorinnen. Jedenfalls habe ich mit Heike Adami ein richtig gutes Gespräch gehabt, das mir teilweise auch recht nahe ging und ich daher ein wenig abbrechen musste. Aber dieses Gespräch tat mir sehr gut. Auch das Fußbad mit den Salzen, dass die Poren öffnet und die ganzen Schlacken austreten lässt, tat mir sehr gut. Dieses Fußbad war gut für Übersäuerung. Jedenfalls bin ich danach wieder gut in die Messeschlenderrei gestartet. Heike Adami hat auf Facebook sogar eine Gruppe: Weniger ist mehr….
Als ich so durch die Gänge lief, kam ich auch bei Iris vorbei und schaute, was das Märchenbuch so macht. Ja, es hatte schon gute Fortschritte getan. Aber dann wurde ich kurz vom Besucher der Messe zur Standmitarbeiterin. Iris wollte nochmals kurz das eine Märchenbuch von einem anderen Stand abholen und ich erklärte mich bereit, kurzerhand auf den Stand aufzupassen, Gesagt getan, so wurde ich glatt zur Mitarbeiterin. Und ich sage Euch, es hat Spaß gemacht, mal die andere Seite zu sehen 😊
Nach einer halben Stunde und einer glücklichen Iris ging es weiter. Jens war diesmal mein Ziel, denn ich wollte guten Morgen bzw. inzwischen guten Mittag wünschen. Dort angekommen, plauderten wir ein wenig, ein anderer Standmitarbeiter war auch da und so kam es, dass ich, einer Besucherin die Wannenbücher so schmackhaft gemacht habe, diese doch glatt drei Stück gekauft hat. Jens war begeistert und wollte mich gleich einstellen *lach*. Naja, es ist halt so, wenn ich von einem Produkt überzeugt bin, dann sag ich das auch 😊.
Nach meinem Verkaufserfolg schlenderte ich weiter an den Stand von Eddi West, wo ich gestern schon war. Ich durfte nochmals an dem Glücksrade drehen und hatte wieder Glück. Ein zweites Mal nahm ich dieses Buch „Gebrauchsanleitung für Schatzi“, dass ich zum verschenken plante.
Neben dem Autor war ein weiterer Verleger, mit dem ich ins Gespräch kam. Als er hörte, dass mein Buchblog den Schwerpunkt True Crime hatte, erzählte er mir gleich von seinem Erlebnis, dass er einmal hatte. Eine Geschichte, die einen Gänsehaut verursacht, aber für mich wahnsinnig interessant war. Es ging letzten endlich um ein schweres Verbrechen, was Günther Butkus selber erlebt hat.
Und auch True Crime Bücher sind in seinen Verlag Pendragon erschienen.  Jedenfalls war es ein sehr interessantes Gespräch und ich werde mir diesen Verlag und auch Günther Butkus gut in Erinnerung halten und auch in Kontakt bleibe.
Nach diesem guten Gespräch ging ich weiter und kam an einen wirklich schönen dekorierten Stand vorbei. Oh dachte ich, Steampunk (ich war an dem Tag schon ein Gentleman begegnet) und da bekam ich schon einen Gutschein für einen Gingetränk in die Hand gedrückt. Es war mein allererster Gin Tonic, den ich getrunken habe und ich sag Euch, der schmeckt nach mehr 😊


Ehe ich versah, war der Tag diesmal auch schon rum und es gongte für das Ende der Messe. Wow, diesmal habe ich ja wirklich die Zeit vergessen und auch mein Messeblues war ein wenig besser geworden. Ja, ich kann sogar sagen, dieser Tag war ein guter Tag.
Als ich zur S Bahn ging, regnete es. In Bad Soden angekommen, wollte ich eigentlich eine Pizzeria suchen, damit ich mir eine Pizza mit in die Pension nehmen konnte. Doch irgendwie fand ich keine und so ging ich etwas frustriert und nass in die Pension, machte da mein Essen in der Micro warm und kuschelte ich dann wohlig ins Bett. Den Teil von der Messe hätte ich gerne weggelassen *lach*

Es geht los, auf zur Frankfurter Buchmesse


So kurz nach 7 startete ich endlich auf zur Frankfurter Buchmesse (FBM). Gute 2,5 Stunden Fahrt lagen vor mir. Ich hatte auch soweit freie Fahrt bis auf drei kleine Staus. Und zwar kam ich in Würzburg voll in den Berufsverkehr und am Offenbacher Kreuz war auch ein kleiner. Was mich ein wenig mehr geärgert hatte, war das kurz vor der Abfahrt Frankfurt Rebstock, so 3 – 4 KM in der Baustelle ein doch wohl schwererer Unfall war. Naja, durch den kam ich dann halt auch. Angekommen im Parkhaus Rebstock ging es zum Pendelbus und dann endlich war es soweit. Die heiligen Hallen. Ich hatte ja im Vorfeld schon mir überlegt, wen ich alles besuche. Aber ansonsten hatte ich gar keine Termine und Pläne. Ich gestehe, ich bin diesmal so völlig unvorbereitet zur Messe gefahren und hab sogar erst am Dienstagnachmittag das Packen angefangen.
Mir fehlte einfach dieses Jahr die Lust!!
Nun gut, in den Hallen machte ich mich auf und fing einfach an, zu schlendern, Von Gang zu Gang von Halle zu halle. Und eben da traf ich auch liebe Freunde und Bekannte, die ich mit großem Hallo begrüßte. Trotzdem, dieses wohlige Buchmessefeeling stellte sich immer noch nicht so recht ein.
Gleich zu Beginn kam ich an dem Merlin Bookshop Verlag Stand  undVerlagsleiter Dietmar Noss und seiner Frau Ilona Noss, besser bekannt unter dem Pseudonym  Lisa Skydla vorbei und kam mit ihnen ins Gespräch. Gerade bei einem bestimmten Thema haben wir uns echt reingequatscht und ich sag Euch, es war sehr interessant. So plante ich, dass ich am Samstag für einen kurzen Termin doch noch mal kurz hier vorbeischaue und danach aber gleich nach Fürth fahren wollte.
Aber es hat auch Vorteile, wenn man ohne Plan und Termin durch die Hallen streift. Ja, man verpasst vieles, aber man lernt auch vieles neue kennen.
Da war der Stand von Servus Verlag. Als ich dort ankam, war ich so was von begeistert, denn dieser Stand war mit so viel Liebe und Freude aufgebaut. Man dachte, man sitzt in einer kleinen Berghütte und sogar die Kühe vor dem Fenster waren vorhanden. Ich liebte diesen Stand von Anfang an und wollte gar nicht mehr weiter. So einladen. Und die Standmitarbeiter sind ja so was von nett und freundlich gewesen.  Ich finde es schön, dass es solchen liebevollen Stand auch auf der Buchmesse gibt, wo man hinkommt und sich gleich sauwohl fühlt.
Auch ein neuer Stand habe ich kennengelernt und zwar den von Iris Antoniett Irian. Ich kam an ihren Stand vorbei und sie sprach mich an, ob ich nicht Lust habe, an einem Märchenbuche mitzuwirken. Naja, dachte ich wieso nicht. Und so kamen wir ins Gespräch und ich denke, wir waren gleich auf einer Wellenlänge. So eine nette liebe Person, die Iris. Worum es genau geht bei Iris, schreibe ich in einen gesonderten Post! Jedenfalls geht es um ein Märli (schweizerisch für Märchen), wo jeder Messebesucher seinen Teil dazu beiträgt und das am Sonntag versteigert werden sollte zu einem guten Zweck.




Beim weiteren Schlendern bin ich auf einen interessanten Verlagstand gekommen, wo man virtuell an einem Glücksrad drehen konnte. Gesagt getan, ich habe auf75% gedreht und durfte mir dann ein Buch für 75 % günstiger aussuchen. Es gab zwei Bücher:
Gefährliche Wahrheit“ und Gebrauchsanleitung für Schatzi.
Ich wählte letzteres 😊. Eddi West, so der Autor und ich kamen dann richtig gut ins quatschen und haben lange über gewisse Dinge geredet, was sehr interessant war. Ein sehr netter, interessanter Mensch.

Dieser Messemittwoch ging recht schnell vorbei und naja, ich war mehr oder weniger zufrieden. Jedenfalls haben sich Jens von Wannenbuch, Andreas und Sandra Thomas von Edition Krimi und Gerd vom mainbook Verlag sehr gefreut, dass ich wieder dabei bin. Ja, und auch ich habe mich gefreut, die lieben Freunde wiederzusehen. Übrigens ist Sandra Thomas auch Verlegerin beim Dryas Verlag.
Und einige schöne neue Bekanntschaften gemacht zu haben.
In der Pension angekommen machte ich es mir gemütlich und lies den Tag ruhig ausklingen. Und hab nochmals so ein wenig über diesen Messebesuch nachgedacht und bin trotzdem irgendwo ein wenig „depressiv“ gewesen. Nun gut, dachte ich mir, lässt du einfach mal den zweiten Tag auf dich zukommen, Ohne Termine und ohne Pläne.