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Montag, 12. Januar 2026

Interview mit einem Autor ... diesmal Adrain Vogler

Adrian Vogler (Bild habe ich mir von Amazon gemopst)

Ihr wisst, Ich liebe ja Steampunk. Und vor Weihnachten aht mich ein Autor angeschrieben, ob ich gerne mal sein Buch rezensieren möchte.  Er hat mir dnan die Informationen zugsendet und ja, ich war begeistert. Aber – ja es gibt auch ein Aber. Es handelte sich um ein E-Book. Und ich lese doch keine elektronischen Bücher. So habe ich aber versprochen, Werbung für Charlie Chans Weihnachten – Mord in der Silver Creek Lodge". Zu machen. Dieses ist als E-Book pünktlich zu Heilig Abend erschienen. Sehr passend als Weihnachtsgeschenk.


Und da wir dann ein wenig ins Plaudern kamen, verriet mir der Autor Adrain Vogler, dass er sogar einen Steampunk Roman plant. Hey, wie toll ist das den!!

Und so kam ich auf die Iodee, den Autor zu interviewen.  Er hat mir Rede und Antwort gestanden und hier … ach lest selber. Ein sehr ausführliches Interview. Danke dafür.

Block 1: Inspiration & Buchideen

  • Wie kamst du auf die Idee zu deinem letzten Buch?
    • Ich arbeite derzeit an drei Buchprojekten, die jeweils unterschiedliche Inspirationsquellen haben:
    • "Charlie Chans Weihnachten" entstand aus purer Leselust – ich liebe Weihnachtskrimis wie "Hercule Poirots Weihnachten" und wollte in der Weihnachtszeit einen solchen mit Charlie Chan schreiben. Die Rasputin-Verbindung kam durch ein YouTube-Video  die Donner Pass Tragödie durch Recherchen zu Lake Tahoe, das auf meiner Reise-Bucket-List steht. Zentral war mir, die Familie Chan stärker einzubinden.
    • Mein Charlie-Chan-Konzept unterscheidet sich dabei von den klassischen Romanen Earl Derr Biggers: Im Gegensatz zur rein fiktiven Welt verbindet "Der neue Charlie Chan Kanon" realen historischen Kontext mit meisterhafter Detektivarbeit. Die Romane basieren auf authentischen, bis heute ungelösten Kriminalfällen der 1930er und frühen 1940er Jahre.
    • "Der Fluch des Rosetta Stone" begann nach einem Besuch im Britischen Museum. Zuerst dachte ich an einen Diebstahl des Steins – aber das war logistisch zu kompliziert (der Stein wiegt enorm viel) und erzählerisch zu flach. Das abgebrochene Fragment mit dem Fluch war die bessere Lösung.
    • Das Konzept: Der Roman wird bewusst in wöchentlichen Episoden veröffentlicht, ganz im Geist der klassischen Fortsetzungsromane des 19. Jahrhunderts, wie sie einst im Strand Magazine erschienen. Jede Episode führt die Handlung weiter und endet an einem Punkt, der zum Weiterlesen einlädt.
    • "Der Fächer aus roter Seide" entstand aus dem schlichten Wunsch, selbst eine Richter-Di-Geschichte zu schreiben, nachdem ich alle van Gulik-Romane verschlungen hatte. Mich fasziniert das Setting im alten China und die Kombination aus unheimlichen Fällen mit rationaler Lösung. Interessant ist auch, dass bei Richter Di immer mehrere Fälle ineinander verwoben sind.
    •  
  • Sind darin biografische Elemente verarbeitet?
    • Nein.
  •   Ist bereits ein neues Buch in Arbeit? Wenn ja, worum geht es?
    • Ja, "Sherlock Holmes und der Fluch des Rosetta Stone" – ein Roman, der bewusst in wöchentlichen Episoden veröffentlicht wird, ganz im Geist der klassischen Fortsetzungsromane des 19. Jahrhunderts, wie sie einst im Strand Magazine erschienen. London, 1882: Ein fragmentierter Fluch, historische Atmosphäre und klassische Deduktion. Jede Episode führt die Handlung weiter und endet an einem Punkt, der zum Weiterlesen einlädt.  
  • Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende, oder verselbstständigen sich manchmal Charaktere?
    • Das hängt stark vom Genre ab. Meine Kriminalromane – Charlie Chan, Richter Di und Sherlock Holmes – müssen exakt durchgeplant werden. Ich nutze die Zwei-Story-Struktur nach Todorov, um die klassische Mystery-Logik sauber aufzubauen. Hier kann nichts dem Zufall überlassen werden.
    • Bei meinen Steampunk-Romanen mit kosmischem Horror à la Lovecraft ist das völlig anders. Da dürfen sich Ideen und Figuren verselbständigen – so geschehen mit der Protagonistin aus "Der Fluch des Uhrwerks", die ein absolutes Eigenleben entwickelte.
      • Steampunk *freu* 
  •  Hast du Orte/Gegenden selbst bereist, über die du in deinen Romanen schreibst? Warum wählst du diese Orte aus?
    • Teils, teils. London und Großbritannien kenne ich gut, die amerikanische Ostküste auch – allerdings steht Lake Tahoe (Schauplatz von "Charlie Chans Weihnachten") noch auf meiner Bucket-List. Das alte China der Tang-Dynastie habe ich natürlich nicht bereist.
    • Warum gerade diese Settings? Das kann ich nicht rational erklären – sie sprechen mich einfach an. Das viktorianische London, Amerika der 1930er/40er Jahre, das alte China – diese Epochen und Orte faszinieren mich.
      • Ich mag auch das viktoriansche London 😊. 
  •  Wie recherchierst du für deine Bücher?
    • Alles zusammen – Bücher, Online-Quellen, Dokumentationen. Der Schwerpunkt liegt mittlerweile bei Online-Recherche. Durch meine wissenschaftliche Arbeit im IT-Bereich ist es mir in Fleisch und Blut übergegangen, alles gründlich zu recherchieren und zu belegen. Aber mit den Themen in meinen Romanen macht es deutlich mehr Spaß als in der Wissenschaft.


Block 2: Schreibprozess & Alltag

  •  Wann hast du herausgefunden, dass du hauptberuflich schreiben möchtest?
    • Ich schreibe eigentlich schon mein ganzes Arbeitsleben lang – früher IT-Fachliteratur, seit der Corona-Zeit dann auch im Bereich der Belletristik. Es nimmt einen immer größeren Umfang ein, und ich bin auf der Suche nach einem Verlag, um das weiter zu professionalisieren. Nach meinen aktuellen drei Romanprojekten als selbstpublizierender Autor bin ich soweit, dass ich für das nächste Buch aktiv einen Verlag suche. Spätestens nächstes Jahr möchte ich auch auf der Frankfurter Buchmesse vertreten sein. Sollte ein Literaturagent das lesen und interessiert sein – bitte melden.  
  • Wie sieht momentan dein Alltag aus? Wieviel Zeit verbringst du mit dem Schreiben?
    • Man kann wohl Zeiten des Ideensammelns und Zeiten des aktiven Schreibens unterscheiden. In der heißen Schreibphase ist es ein Schreiben rund um die Uhr. Bei meinem Sherlock Holmes brauchte ich allerdings drei Anläufe mit Pausen dazwischen. Und nach dem eigentlichen Schreiben ist ja noch viel Organisatorisches zu erledigen – das wird oft unterschätzt.  
  • Wie baust du Alltag und Schreibarbeit ineinander ein?
    • Das ist wie bei jeder Arbeit – da unterscheidet sich Schreiben nicht von anderen Tätigkeiten, die man mit seinem Alltag vereinbaren muss. Störungen sind für fokussiertes Arbeiten Gift. Und beim Schreiben muss man damit klarkommen, alleine zu sein. Da habe ich kein Problem mit. Ich stehe früh auf und wenn ich schreibe, dann ist das von 6 Uhr bis 14 Uhr. Danach am späteren Nachmittag nochmal lesen, was man geschrieben hat. 
  •  Hast du noch Projekte, die du in Zukunft erreichen oder abschließen möchtest?
    • Einen Verlag finden und spätestens nächstes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse als Autor vertreten sein. Literarisch wird es nach den drei Kriminalromanen mit Charlie Chan, Richter Di und Sherlock Holmes wohl wieder Zeit für Cyrus Li und D.Chess, ein Steampunk-Abenteuer mit Lovecraft-Einschlag zu erleben – angekündigt habe ich das am Ende von "Der Fluch des Uhrwerks" ja schon. Als Ziel soll es ins tiefste Afrika gehen... Edgar Rice Burroughs lässt grüßen.
    •             Ui, villeicht treffen wir uns da ja mal 😊 Auf der FBM
  Schreibst du ausschließlich in einem Genre oder auch in anderen Bereichen?
    • Nein, ich bewege mich in mehreren Genres: Detektivromane in drei unterschiedlichen Traditionen – Sherlock Holmes, Charlie Chan und Richter Di – sowie Steampunk-Romane mit Lovecraft-Elementen. Dazu kommt noch IT-Fachliteratur aus meinem früheren beruflichen Kontext.

Job Aufstieg Karriere Stock-Illustration | Adobe StockBlock 3: Karriere & Verlag

  •  Hattest du lange Schwierigkeiten, einen Verlag zu finden, der deine Bücher druckt?
    • Ich bin jetzt erst soweit, aktiv nach einem Verlag für meine fiktionalen Werke zu suchen. Für den Bereich der IT-Fachliteratur hatte ich nie Probleme, einen Verlag zu finden. 
  •  Hat sich dein Leben verändert, seitdem du dein erstes Buch veröffentlicht hast?
    • Nein, da hat sich wenig verändert. Ich bin quasi vom Leser zum Autor gewachsen. 
  •  Hattest du vor dem Schreiben einen anderen Beruf? Wenn ja, welchen?
    • Ich habe im IT-Bereich und wissenschaftlich gearbeitet – aber das Schreiben begleitet mich schon mein ganzes Arbeitsleben lang, zunächst als Fachliteratur, nun auch als Belletristik.

Block 4: Persönliches & Lebensweisheiten

  •  Was haben dir deine Eltern (Vater/Mutter) mitgegeben?
    • Das Lesen kam wohl von meiner Mutter. Ich habe als Kind immer ihr Bücherregal bestaunt und ihre Geschichte gehört, dass sie als junges Mädchen "Vom Winde verweht" zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in Deutschland in einem Rutsch gelesen hat, als sie sich das Bein gebrochen hatte und ans Bett gefesselt war.
 
  •  3 Dinge, die zu einem perfekten Tag dazugehören?
    • Eine gute Tasse Kaffee (oder im Winter Tee), ein gutes Buch, das Spielen eines Songs auf einer meiner E-Gitarren, Zeit in der Natur (wenn das Wetter passt auf dem Rad).            Der Autor gefällt mir :-D
 
  •  Welcher Film bringt dich zum Lachen, welcher zum Weinen?
    • Zum Lachen: Die Fantomas-Filme mit Louis de Funès. Zum Weinen: Forrest Gump, als Forrest Jenny verliert. 
  •  Lebensmotto?
    • "Waving not drowning" und "Stay Alive!" – beide kommen aus dem Musikbereich von Interpreten bzw. Gruppen, die mir etwas bedeuten: Rupert Hine und Big Country.

Block 5: Leser:innen & Rezensionen

  •  Was würdest du deinen Lesern gerne einmal sagen?
    •  Keep on reading! Da gibt es so viel zu entdecken!
  •  Wie gehst du mit negativen Rezensionen um?
    • Als Ansporn, besser zu werden. Man kann immer besser werden. Meine erste Steampunk-Geschichte um Cyrus Li und D.Chess hat 1- bis 2-Punkt-Wertungen auf Amazon erhalten. Ein Rezensent meinte, den einen Punkt gäbe es für die Bilder, nicht für die Geschichte. Mit den aktuellen Geschichten bin ich jetzt zufrieden, obwohl ich weiß, dass auch die noch ihre Defizite haben. Was beim nächsten Projekt adressiert werden wird.
  •   Welche Fragen kannst du in Interviews nicht mehr hören, welche würdest du gerne mal beantwortet sehen?
    • So viele Interviews habe ich noch nicht gegeben.

Block 6: Spaß & Kreative Fragen
  •  Wärst du lieber der Gute oder der Schurke in deinen Krimis?
    • Eigentlich tendiere ich zum Guten. Doch ohne einen tollen Schurken sind die Geschichten eher mau. Der alte Uhrmacher aus "Der Fluch des Uhrwerks" hat mich fasziniert...  
  • Einmal frech gefragt: Wieso führe ich dieses Interview mit dir?
    • Das frage ich mich auch – aber im Ernst: Weil ich klassische Detektivgeschichten in der Tradition der großen Meister schreibe und diese am Leben erhalten möchte. Und weil Self-Publishing-Autoren noch mehr auf Sichtbarkeit angewiesen sind. Außerdem: Wer sonst lässt Sherlock Holmes, Charlie Chan und Richter Di gleichzeitig Fälle lösen und schickt dann noch Steampunk-Helden nach Afrika? Da muss man doch mal nachfragen!
      •  Ja, genau das ist  es. Weil ich Self-uplisher Autoren unterstüzten möchte.  Und dann eben wegen dem Steampunk 😊 Pantasy Original Bauset Steampunk Airship
  •  Was magst du überhaupt nicht in Büchern?
    • Wenn ich keine Emotion erkenne. Figuren brauchen Tiefe – auch die Helden dürfen nicht perfekt sein. Flache Charaktere, die nur funktionieren statt zu leben, machen eine Geschichte für mich uninteressant. 
  •  Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen – und warum?
    • Da gibt es so viele! Ich liebe Haruki Murakami, Dan Simmons, Tolkien, Michael Moorcock, Lovecraft und Stephen King... Empfehlungen sind aber immer auch an ein Genre gebunden:
    • Science Fiction: Dan Simmons – "Die Hyperion-Gesänge" – epische Science Fiction vom Feinsten
    • Historischer Roman: Margaret Mitchell – "Vom Winde verweht" – das Südstaaten- und Bürgerkriegs-Epos
    •             Stimmt - -sehr schön. Vor allem die Kleidung 😊
    • Fantasy: J.R.R. Tolkien – "Der Herr der Ringe" oder Michael Moorcock – "Elric von Melniboné"
    • Literarisches Rätsel: Carlos Ruiz Zafón – "Der Schatten des Windes" – ein Buch über die Entdeckung eines geheimnisvollen Buchs in einem Labyrinth verlassener Bücher
    •             Hört sich gut an
    • Literatur:
    •   Haruki Murakami – "Naokos Lächeln"

 

 

Alle Bücher von Adrain Vogler sind bei Amazon bestellbar. (unbezahlte Werbung). Bisher habe ich aber nur E-Books gefunden. 

Interview mit einem Autor .... diesmal Rene M. Walter

Vor Weihnachten war ich mal wieder bei FB unterwegs. Dort war eine nette Frau, die machte Werbung für ein Buch. Audun – Der Drache des Waldes

So hieß dieses Buch. Da ich gerne neue Autoren unterstütze, schaute ich mir das Buch mal an und habe es dann auch gelesen. Die Rezension findet Ihr hier.

Aber nun zu dem Autor. Wer ist Rene M. Walter? Viel findet man nicht über ihn, aber genug. Was ich persönlich gut finde, er ist Schweinfurter. Ein junger Autor – geboren 1996 – hat er sein Studium in Wirtschaftswissenschaft abgeschlossen und ist nun in der Finanzwelt tätig. So ganz anders als sein Fantasyroman. 😊

Freizeit hat Rene selbstverständlich auch und verbringt diese --- wer denkt sich anders – mit Lesen von Büchern!  Aber auch mit seiner größten Leidenschaft, dem Schreiben von Kurzgeschichten. Doch seine Zeit zum Auftanken ist ihm sehr wichtig. Das Wichtigste überhaut. Denn nur so entstehen Bücher und so ist sein erster Roman - der Drache Audun – entstanden.

Übrigens ein sehr interessantes Interview!!

Aber jetzt kommt Rene M. Walter zu Wort!

 

 

Block 1: Inspiration & Buchideen

  • Wie kamst du auf die Idee zu deinem letzten Buch?
    •     Die Idee basiert auf einem Traum, den ich vor langer Zeit hatte. Den Rest habe ich dazu erfunden. 
  • Sind darin biografische Elemente verarbeitet?
    • . Bewusst Nein. Unterbewusst vielleicht schon. 
 Ist bereits ein neues Buch in Arbeit? Wenn ja, worum geht es?
    •    Ja. In meinem zweiten Buch wird es darum gehen, dass die Menschheit vollständig von Drachen ausgelöscht wird. Einzig und allein der Protagonist wird verschont und lebt fortan mit den Drachen unter einem Dach. Es wird skurril und lustig wie sein Vorgänger, aber auch traurig und stellenweise sehr makaber. 
  • Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende, oder verselbstständigen sich manchmal Charaktere?
    • . Tatsächlich sind meine Geschichten immer von Anfang bis Ende bereits vollständig durchdacht. Manchmal ergeben sich jedoch Gelegenheiten, wo die Geschichte noch ergänzt wird, wenn mir z.B. noch eine interessante Nebengeschichte einfällt, die ich einbauen kann
  •      Hast du Orte/Gegenden selbst bereist, über die du in deinen Romanen schreibst? Warum wählst du diese Orte aus?
    • Nein. Die Orte wähle ich meistens nach Gefühl aus. 
  •  Wie recherchierst du für deine Bücher?
    •     Überwiegend Online oder ich nutze mein eigenes Wissen, dass ich mir über die Jahre angeeignet habe  

Block 2: Schreibprozess & Alltag

  • Wann hast du herausgefunden, dass du hauptberuflich schreiben möchtest?
    •  Vor einigen Jahren. Das Schreiben hat mir immer viel Spaß gemacht, doch in meine letzte Kurzgeschichte habe ich all mein Herzblut und Motivation gesteckt. Daraus ist mein erstes Buch entstanden. Das hat mich dermaßen beflügelt, dass ich das gerne für den Rest meines Lebens machen möchte. 
  •  Wie sieht momentan dein Alltag aus? Wieviel Zeit verbringst du mit dem Schreiben?
    • Zurzeit arbeite ich als Buchhalter in Vollzeit für ein mittelgroßes Unternehmen. Da ich die Wochenenden meist zur Erholung benötige, oder ich die Zeit für Familie und Freunde verwende, schreibe ich überwiegend, wenn ich Urlaub habe. 
  • Wie baust du Alltag und Schreibarbeit einander ein?
    •  Ich nutze den Alltag meistens dafür, um mir im Vorfeld Szenen und Dialoge zu überlegen. Diese spiele ich dann immer wieder in meinem Kopf durch, bis sie perfekt sind. Manchmal sogar während der Arbeitszeit, muss ich gestehen. Die tatsächliche Schreibarbeit findet dann in meinen Urlauben statt. 

  • Hast du noch Projekte, die du in Zukunft erreichen oder abschließen möchtest?
    •  Nach der Vervollständigung meines aktuellen Buches möchte ich an einer kompletten Romanreihe arbeiten. Die Geschichte und die Charaktere stehen bereits fest. Ich habe derzeit genug Stoff für 3 bis 5 Romane. 
    •           (ein fleißiger Autor, von dem man bestimmt noch viel hört)
  • Schreibst du ausschließlich in einem Genre oder auch in anderen Bereichen?
    •  Ich habe mich bereits an einigen Fan-Fictions im Animebereich versucht, darunter Digimon und My Hero Academia, doch es zieht mich immer wieder zum Fantasy-Genre. Obwohl ich zugeben muss, dass ich in meiner Jugend mal eine Idee für einen Mistery-Thriller hatte. 
    •      (Ah, genau das richtige für mich. Ich bin sehr gespannt)

Job Aufstieg Karriere Stock-Illustration | Adobe StockBlock 3: Karriere & Verlag

  • Hattest du lange Schwierigkeiten, einen Verlag zu finden, der deine Bücher druckt?
    • Nicht wirklich. Der erste Verlag, den ich damals angeschrieben hatte, wollte das Buch verlegen. Dabei handelt es sich um genau den Verlag, bei dem ich gerade bin.
    •  
  • Hat sich dein Leben verändert, seitdem du dein erstes Buch veröffentlicht hast?
    • Nein. Der erhoffte Erfolg, möge er auch noch so klein sein, ist bisher ausgeblieben. Doch ich sehe optimistisch in die Zukunft. 
      •   (das glaub ich auch, nachdem so viel von Dir geplant ist!)


Block 4: Persönliches & Lebensweisheiten

  • Was haben dir deine Eltern (Vater/Mutter) mitgegeben?
    • Meine Kreativität habe ich bestimmt von meiner Mutter geerbt. Über meinen Vater gibt es nichts zu sagen. 
  • 3 Dinge, die zu einem perfekten Tag dazugehören?
    • Videospiele, Animes und etwas Leckeres zu Essen. 
  • Welcher Film bringt dich zum Lachen, welcher zum Weinen?
  • Lebensmotto?
    •  Das Leben ist eine Prüfung, der Tod ein Neuanfang. Mach weiter, auch wenn es mal schwer werden sollte. 
      • (sehr gutes Motto!)
                

Block 5: Leser und Leserinnen & Rezensionen
  • Was würdest du deinen Lesern gerne einmal sagen?
    • Mich bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken. Wir Autoren sind nichts ohne unsere Leser. 
      • (Danke!)
  • Wie gehst du mit negativen Rezensionen um?
    • Bisher habe ich zum Glück noch keine erhalten. Ich würde mich davon jedoch nicht unterkriegen lassen. Man kann eben nicht jeden Geschmack treffen. 
      • (doch eine, meine 😊)
  • Welche Fragen kannst du in Interviews nicht mehr hören, welche würdest du gerne mal beantwortet sehen?
    • Ich bin mit jeder Art von Frage zufrieden, vor allem da dies mein erstes Interview ist. 
  • ( Herzlichen Glückwunsch zur Premiere)

Jemanden fragen clipart-Fotos – Lade kostenlose, hochwertige Bilder  herunter | FreepikBlock 6: Spaß & Kreative Fragen
  • Wärst du lieber der Gute oder der Schurke in deinen Krimis?
    • Eindeutig der Schurke. 

  • Einmal frech gefragt: Wieso führe ich dieses Interview mit dir?      
    • Vermutlich, weil ich dein Interesse geweckt habe. ^^
      • (ja, auf jeden Fall! Und weil ich neue Autoren  bekannt machen möchte)
  • Was magst du überhaupt nicht in Büchern?
    • Wenn Autoren nicht auf den Punkt kommen können und sich stattdessen in unnötig vielen Details verlieren z.B. wenn der Protagonist an einen neuen Ort gelangt und erst einmal 5 Seiten lang jedes Gebäude und jeder Baum bis ins kleinste Detail beschrieben wird. 
  • Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen – und warum?
 
Vielen Dank, Rene für das Interview. Nun haben wir einen guten Einblick in das Leben eines neuen Autores. Ich hoffe, dass Euch es auch gefallen hat und Ihr Euch das buch mal näher anschaut. Es lohnt sich!! 

  Das wichtigste zu dem Buch:

  • Erscheinungsdatum 26. Juni 2025
  • Seitenanzahl 170
  • Autor/Autorin René M. Walter
  • Verlag/Hersteller Vindobona Verlag
  • ISBN 9783903579026