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Mittwoch, 17. Juni 2026

Interview mit einer Autorin .... Sonja Wolfer

Wer ist Sonja Wolfer?

Es ist schon einige Jahre - 2024 -  her, dass ich auf der Leipziger Buchmesse an einen Stand kam, an dem ein Skelett als Dekoration stand. Die Autorin erklärte mir lachend: „Das ist Paul Pauline.“ Natürlich musste ich mich sofort mit Paul Pauline bekannt machen und schüttelte dem Skelett die Hand. So kamen Sonja und ich ins Gespräch.

Sonjas Geburtstag fällt auf einen besonderen Tag: den Jahrestag der ersten Mondlandung. Vielleicht passt das zu ihrer Neugier auf Menschen, Geschichten und neue Perspektiven.

Eine Zeit lang arbeitete Sonja als Autorin und veröffentlichte zwei beeindruckende Bücher: „Gottesacker“ und „Brennender Schmerz“. Warum es bei diesen beiden Werken geblieben ist, hat sicherlich seine Gründe. Vielleicht erzählt sie uns heute etwas davon. Wenn nicht, ist das natürlich ebenso in Ordnung – schließlich entscheidet jeder selbst, wie viel Privates er preisgeben möchte.

Heute schlägt ihr Herz vor allem für ein neues Herzensprojekt: den Podcast „Schattenwispern“. Wer spannende Gespräche und interessante Geschichten mag, sollte unbedingt einmal hineinhören.

Und nun wünsche ich Euch viel Freude bei diesem Gespräch!


Block 1: Inspiration & Buchideen

  1. Wie kamst Du auf die Idee zu Deinem letzten Buch?

Gottesacker: Der Tod ist nicht das Ende – Das Thema Tod, die Tatsache, dass er unweigerlich kommt, irgendwann, zu jedem von uns, beschäftigt mich. Zugegebenermaßen macht er mir auch Angst – mein eigener Tod sowie der von mir sehr lieber, wichtiger Mensch. Dabei, dass mich diese Angst nicht blockiert, hilft mir Humor, schwarzer Humor. Abgesehen davon liebe ich es auf Friedhöfen spazieren zu gehen. Nicht aus morbidem Interesse, sondern weil es wunderschöne Parks sind und weil ich das Düstere liebe, auch am helllichten Tag 😉. Deshalb musste ich wohl eine Satire über das Leben auf einem Friedhof schreiben, auf dem die Toten jeden Abend zu den Graböffnungszeiten ihre Gräber, Gruften und Urnen verlassen …

          (da bin ch voll auf Sonjas Seite: Friedhöfe sind oftmals wundervolle Parks und es herrscht dort eine friedliche Stimmung)

  1. Sind darin biografische Elemente verarbeitet?

s. o. Und die Tatsache, dass der frühe Tod meines Vaters vor 33 Jahren das Thema zu einem sehr persönlichen existenziellen für mich gemacht hat.

  1. Wie entstand die Idee zu Deinem Podcast „Schattenwispern“?

Die Faszination spannender wahrer Geschichten über besondere oder merkwürdige oder geheimnisvolle Menschen, Orte und Ereignisse. Die Lust am Recherchieren immer wieder neuer Themen. Das Verfassen eines Skripts und die Audio-Gestaltung einer Podcastfolge inklusive Einsprechen, Musik und Soundeffects.

          (es lohnt sich dort reinzuhören!)

  1. Was hat Dich daran gereizt, Geschichten und Themen plötzlich mit der Stimme statt mit geschriebenen Worten zu erzählen?

Tatsächlich ist es ja eine Kombination, denn zunächst entsteht ja ein Skript, das ich danach einspreche. Ich habe immer schon sehr gern laut und z. B. meinen Kindern früher vorgelesen. Mag das auch bei Lesungsveranstaltung, wo wie im Podcast auch, die Stimme, die Betonung etc. ein tolles Gestaltungsmittel sind.

  1. Planst Du Deine Geschichten von Anfang bis Ende oder verselbstständigen sich Deine Figuren manchmal während des Schreibens?

Bei mir steht die Idee, das Thema bzw. ein zentraler Konflikt am Anfang. Wer gegen wen, um das kurz zu fassen. Dann habe ich recht schnell eine erste Szene im Kopf und kurz danach die Abschlusszene. Alles andere entwickelt sich beim Schreiben. Ich weiß, welche Handlungsschritte ich als nächstes erzählen möchte und überlebe, welche Figur, welche SMS, welcher Radiobericht diese Information wie den Leser*innen vermitteln wird. Dann lasse ich bewusst Fragen offen, die ich in einem späteren Handlungsschritt (z. B. Kapitel) wieder aufgreife, auflöse – nach und nach. Bis zur Abschlussszene die letzten offenen Fragen beantwortet werden.

  1. Hast Du die Orte oder Regionen, über die Du schreibst, selbst bereist? Warum wählst Du diese Schauplätze aus?

Die Handlungsorte in meinen beiden Romanen (Brennender Schmerz – Kriminalroman; Gottesacker – Friedhofsatire) sind fiktiv, aber von realen Orten wie etwa meinem Heimatort Soest (NRW) inspiriert. Zum Handlungsort Friedhof, der als Handlungsort in beiden Romanen eine Rolle spielt, habe ich ja schon einiges geschrieben.

  1. Wie recherchierst Du für Deine Bücher?

Ich bin viel unterwegs – u. a. mit meiner Hündin, wo ich viele Orte begehe, besuche und vor allem mit Menschen immer wieder ins Gespräch komme. Das ist Inspiration pur. So wie übrigens auch Grabsteine spannende Geschichten erzählen können. Mit den „Mörderischen Schwestern“ habe ich ebenfalls schon tolle Recherche-Erlebnisse gehabt: z. B. einen extrem spannenden Vortrag und eine Führung in der Rechtsmedizin Köln durch einen Rechtsmediziner oder ein Schießtraining in einem Sportschützenverein.

  1. Was ist die verrückteste Sache, die Du jemals für eine Recherche gemacht hast?

Puh, gute Frage. Ich war in zwei Bestattungsunternehmen und habe dort tolle Gespräche mit dem Bestatter*innen gehabt sowie eine Führung durch alle Räume inklusive dem Vorbereitungsraum. Was nachhaltig beeindruckend und bedrückend war, war eine Führung in einem Krematorium, die hallt bis heute nach. Die Einfahrt zweier Särge parallel in den Verbrennungsofen nur einen Meter vor mir, die Besichtigung der Anlage inklusive der Schubladen mit den Resten, die anschließend in die Knochenmühle kamen. Das und mehr vergesse ich nicht …

          (da bin ich jetzt ein wenig neidisch 😊)


Block 2: Schreibprozess & Alltag

  1. Wann hast Du erkannt, dass Du hauptberuflich schreiben möchtest?

Als ich durch meine langjährige Tätigkeit als Literatur- und Sprachmensch über das Korrektorat merkte, ich habe selbst Lust und Ideen, eine Geschichte für andere zu schreiben.

  1. Wie sieht Dein Alltag heute aus?

Morgens als Erstes einen Kaffee mit Zeitung und Hund streicheln.

Dann Gassirunde mit Podcast auf dem Ohr.

( haha, kenn ich, mache ich auch)

Zurück zuhause geht es entweder an die Recherche oder ans Sortieren der Rechercheergebnisse oder ans Verfassen des Podcast-Skripts oder ans Einsprechen oder ans Mischen und Schneiden der Folge. Dazu kommt noch Social Media, in der Hoffnung, dass der True Story Pocast SCHATTENWISPERN weitere Zuhörer*innen findet.

  1. Du hast früher Bücher geschrieben, heute produzierst Du einen Podcast. Was vermisst Du am Schreiben – und was gefällt Dir am Podcasten besser?

Ich gestalte immer noch schreibend und arbeite bewusst mit Sprache und der Wirkung von Sprache. Das Schreiben eines Buches ist ein langwieriger und sehr intensiver Prozess, bei dem man viel Durchhaltevermögen braucht. Dann irgendwann das Ergebnis, ein eigenes Buch, in Händen halten zu können, ist unbeschreiblich schön. Ganz besonders ist es, wenn es dann noch von Menschen gern gelesen oder gehört wird (Gottesacker gibt es auch als Hörbuch von mir eingesprochen). Am Podcasten finde ich es wiederum sehr reizvoll, immer wieder neue Themen, die mir begegnen, sich mir manchmal sogar aufdrängen zu recherchieren und sprachlich durch Text, Stimme und Musik & Sound zu gestalten. Freue mich über jede/n Zuhörer*in und jedes Feedback sowie Anregungen zu weiten spannenden Themenvorschlägen/Interviewanfragen für wahre Geschichten.

  1. Wie bringst Du Alltag und Podcast unter einen Hut?

Ich versuche, gut organisiert zu sein und einen Wechsel in meine Tätigkeiten zu bringen.

Wie entsteht eine neue Podcast-Folge – von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung?

Ich lese viel, höre viel andere Podcasts, treffe Menschen, höre ihnen zu, diskutiere und komme so immer wieder auf neue Ideen. Dann recherchiere ich, suche seriöse und zuverlässige Quellen, lese, sammele Infos, verfasse ein Skript, spreche es ein, mische und schneide es, verfasse die Shownotes und veröffentliche die Folge – aktuell jeden zweiten Sonntag. Immer wieder habe ich auch Interviewgäste. Auf die Gespräche bereite ich mich ebenfalls durch Recherche zu ihren Arbeitsschwerpunkten vor, berücksichtige, was sie selbst erzählen möchten und bereite entsprechend die Interviews vor. Dann erfolgt die Aufnahme, meist online, wenn die Interviewpartner weiter weg wohnen, dann wieder Mischen, Schneiden …

  1. Wie viel Zeit steckt durchschnittlich in einer Episode?

Mehrere Tage von der Idee bis zur Veröffentlichung. Zudem führe ich eine Liste von möglichen Themen, die mich reizen, faszinieren.

  1. Welche Szene ist Dir damals beim Schreiben besonders schwergefallen – und warum?

Jeweils die erste Szene, denn die muss die Leser*innen packen.

  1. Welche Figur hat Dich selbst am meisten überrascht?

Ellen Bein in „Gottesacker“

  1. Gibt es eine Figur, die Dir ähnlich ist, obwohl Du das ursprünglich nicht geplant hattest?

Eine Freundin sagt, eine meiner Figuren – Heike aus „Brennender Schmerz“ würde Eiscreme genauso langsam genießend essen wie ich 😊. Mir war nicht klar, dass sie das jemals bei mir beobachtet hat. Doch sie hat recht. Die scharfe Zunge von Yaba Baga aus „Gottesacker“ z. B. zeigt durchaus Parallelen zu mir, auch wenn unsere Ansichten weit auseinander gehen.

  1. Welche Szene aus Deinen Büchern würdest Du gern selbst erleben?

Abends um 8 aus meiner Urne schweben und sehen, was in der Friedhofgemeinde mal wieder los ist und in der bevorstehenden Nacht so alles ansteht: neue Einwohner, Umzüge, Lästerthemen, geheimnisvolle Vorgänge, Neuigkeiten von den Lebenden …

  1. Welche Szene würdest Du heute anders schreiben?

Schwierig: Ich habe so viele Szenen überarbeitet, gestrichen, ergänzt … Das hört vermutlich nie auf.

  1. Gibt es Projekte oder Ziele, die Du in Zukunft noch verwirklichen möchtest?

Vielleicht entsteht noch ein dritter Roman, der in einem fragmentarischen Entwurf bereits existiert: Es geht um einen Thriller im Umfeld eines Trauerredners …

Auf jeden Fall noch viele Podcastfolgen von SCHATTENWISPERN.

Und wer weiß, was mir noch in den Kopf kommt.

  1. Kannst Du Dir vorstellen, irgendwann wieder einen Roman zu schreiben, oder gehört Deine kreative Zukunft eher dem Podcast?

s.o.


Block 3: Karriere & Verlag

  1. Hattest Du Schwierigkeiten, einen Verlag für Deine Bücher zu finden?

Ich habe mich für das Selfpublishing und gegen ein langwieriges Bewerben mit Zwei- oder Dreijahresplanungen im Voraus entschieden.

  1. Hat sich Dein Leben verändert, seit Dein erstes Buch veröffentlicht wurde?

Ja. Z. B. durch die tollen Erfahrungen bei meinen Lesungsveranstaltungen, in denen ich immer mit den Gästen gemeinsam die Veranstaltung mache. Ich beziehe die Gäste aktiv ein und halte keine Wasserglaslesungen.

          (die Lesungen sind am besten!)

  1. War dieser Wechsel geplant oder hat er sich nach und nach ergeben?

Er hat sich nach und nach ergeben. Ich höre schon immer gern zu, wenn Menschen spannend erzählen/diskutieren und mache es auch selbst gern. So bin ich seit vielen Jahren nicht nur leidenschaftliche Leserin, sondern auch Hörbuchhörerin und seit mehreren Jahren auch Podcast-Fan (Politik, Gesellschaft, True Story). Das steckt an. Zudem macht mir das Entdecken und Anwenden technischer Mittel zur Gestaltung meiner Geschichten viel Spaß.

  1. Hast Du vor Deiner Tätigkeit als Autorin einen anderen Beruf ausgeübt? Wenn ja, welchen?

Buchhändlerin, Lehrerin für Deutsch & Englisch, Pädagogische Mitarbeiterin in einem Medienzentrum für blinde & sehbehinderte Schüler*innen


Block 4: Persönliches & Lebensweisheiten

  1. Was haben Dir Deine Eltern mit auf den Weg gegeben?

Sehr viel: Respekt vor anderen Menschen, Offenheit für die Unterschiedlichkeit von uns Menschen, um zwei wichtige Dinge zu nennen – von vielen

  1. Welche drei Dinge gehören für Dich zu einem perfekten Tag?

Der erste Kaffee morgens – Wechsel zwischen produktiven und geselligen Phasen und Entspannung – Lesen abends im Bett

  1. Welcher Film bringt Dich zum Lachen, welcher zum Weinen?

Die nackte Kanone Teil 1 (immer noch) – Magnolien aus Stahl (immer noch)

  1. Worauf bist Du außerhalb Deiner Bücher besonders stolz?

Auf meine Kinder, meinen Sohn und meine Tochter

  1. Welchen Rat würdest Du Deinem jüngeren Ich geben?

Hab keine Angst, es ist völlig ausreichend, was du machst, auch wenn es viel weniger ist, als du meinst, tun zu müssen. Sag nein, wenn du etwas nicht mehr ertragen kannst. Das ist okay und die Welt geht nicht unter.

  1. Wenn Du den Lesern nur einen einzigen Satz über Dich hinterlassen dürftest – welcher wäre das?

So nämlich!

  1. Wenn Dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er heißen?

Auch sie ist die eine, die immer lacht.


Block 5: Leser & Rezensionen

  1. Was möchtest Du Deinen Leserinnen, Lesern und heutigen Podcast-Hörern gerne einmal sagen?

Ihr Lieben, unterschätzt nicht, wie wichtig ihr für uns Autor*innen und Podcaster*innen seid!

Ein Buch ist schnell gelesen, eine Podcastfolge noch schneller gehört. Das Schreiben, das Podcasten, mit allem, was dazugehört, bedeutet viel Arbeit, viel Zeit, viel Energie und auch finanziellen Aufwand.

Mit eurer Rezension, eurem Kommentar auf den unterschiedlichen Portalen, eurem Erzählen über unsere Bücher und Podcasts helft ihr uns unglaublich, weitermachen zu können. Eure Unterstützung ist notwendig und unfassbar motivierend.

  1. Gibt es Unterschiede zwischen den Rückmeldungen Deiner Leser damals und den Reaktionen Deiner Podcast-Hörer heute?

Da einzelne Podcasts im Gegensatz zu einzelnen Büchern nicht gezielt gekauft, sondern mit vielen anderen Podcasts über einen Anbieter gestreamt werden, werden sie noch stärker „konsumiert“, ohne dass man eine Rückmeldung erhält. Das ist ein wenig schade (s. Block 5, Antwort zu 1). So kommentiere ich selbst auch immer wieder bewusst kleinere Podcasts in den Kommentaren zur Episode oder auf Instagram, um ihnen zum einen Feedback zu geben und zum anderen, ihre Reichweite zu erhöhen. – Bei Büchern sind vor allem die Rückmeldungen bei den Veranstaltungen durch die Gäste toll und motivierend. Vor allem, wenn sie auch Persönliches von sich erzählen, weil meine Romane sie darauf und dazu bringen

  1. Wie gehst Du mit negativen Rezensionen oder kritischen Rückmeldungen um?

Ich nehme sie ernst. Und wenn sie für weitere Projekte relevant sind, habe ich sie bei meiner Arbeit im Hinterkopf.

  1. Welche Interviewfrage kannst Du nicht mehr hören – und bei welcher verdrehst Du innerlich die Augen?

Fallen mir spontan tatsächlich keine ein. Ich konnte bisher alle Fragen gut nachvollziehen und hatte viele selbst als Leserin im Kopf. Die Fragen sind doch ein schönes Interesse an meiner Arbeit und damit auch eine Wertschätzung.

  1. Welche Frage würdest Du stattdessen gern einmal beantworten?

Torsten Sträter: „Sonja, lädst du mich bitte mal in deinen Podcast SCHATTENWISPERN ein?“


Block 6: Spaß & kreative Fragen

  1. Was magst Du in Büchern überhaupt nicht?

Explizite Gewalt- und Missbrauchsdarstellungen

  1. Welches Buch kannst Du uneingeschränkt empfehlen – und warum?

Der Herr der Ringe – Es ist und bleibt eine Welt zum Eintauchen!

  1. Wie viel Prozent Genie und wie viel Prozent Chaos stecken hinter Deinen Büchern?

Puh – keine Ahnung

  1. Wenn „Schattenwispern“ eine Romanfigur wäre – wie würdest Du sie beschreiben?

Wechselnde Persönlichkeit, Hang zum Dunklen gepaart mit Humor und Sarkasmus sowie einer Vorliebe für Ungewöhnliches

  1. Wen würdest Du lieber einen Abend lang interviewen: eine Deiner Buchfiguren oder einen Gast aus Deinem Podcast?

Da fallen mir mehrere Personen ein, aus beiden Tätigkeitsbereichen. Eine Entscheidung kann ich nicht treffen. Wer weiß, wer da sonst demnächst auf meiner Matte steht mit Zornesfalten auf der Stirn oder Rillen im Schädel …


Zum Abschluss

 

Du warst Buchhändlerin, Lehrerin, Autorin und bist heute Podcasterin. Was hat Dich jede dieser Stationen über Menschen, Geschichten und das Leben gelehrt?

Buchhändlerin: Ein Kunde ist Gast, nicht König. Und so hat er sich auch zu benehmen.

Lehrerin: Liebe Eltern, unterstützt eure Kinder, indem ihr ihnen nicht die Arbeit abnehmt oder ihnen Angst vor der Schule macht, sondern indem ihr sie ermutigt und selber machen lasst.

Autorin: Geschichten entstehen wie Handlungsfäden, die sich im Kopf entspinnen. Inspiriert durch Menschen, ihre Eigenheiten, ihr Verhalten, ihre Äußerungen, durch die Auro von Orten als mögliche Handlungsorte, durch andere Geschichten … Das ist faszinierend, ebenso wie die Tatsache, dass Menschen in ihnen zu meinen lebendigen (oder toten) Begleitern werden.


Vielen Dank für Deine Antworten!

Sie helfen dabei, Deine Arbeit, Deine Perspektiven und vor allem die Person hinter den Büchern und dem Podcast besser kennenzulernen.

 


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